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Betonpumpe

Betonpumpen werden beim Bau von Gebäuden oder Brücken eingesetzt, um Beton auf die nötige Höhe zu befördern. Sie können ebenfalls nötig sein, wenn ein Hindernis oder ein enger Eingang dem Fahrmischer den direkten Zugang zu dem Ort, wo der Beton benötigt wird, versperrt. Dabei wird der flüssige Beton durch Rohrleitungen zu den Verwendungsstellen gepumpt. 

Selbstfahrende Betonpumpen werden auch Autobetonpumpen genannt. Bei dieser Art Pumpe ist das Pumpsystem meist auf einen LKW oder Anhänger aufgebaut. Darüber hinaus sind große, leistungsstarke Betonpumpen mit einem Verteilermast ausgestattet, der die Reichhöhe der Pumpe bestimmt. Auf Standardbaustellen kommen heutzutage Betonpumpen mit einer Reichhöhe von bis zu 100m zum Einsatz. 

Aufbau und Funktionsweise von Betonpumpen

Der Betonverteilermast verfügt über mehrere Auslegerarme, die hydraulisch bewegt werden können, um den Beton zielgenau zu verteilen. Der Verteilermast besteht aus geraden und um 90° gebogenen Rohrstücken, die durch Gelenke miteinander verbunden sind und dem Mast optimale Flexibilität verleihen. Für den Transport wird der Betonverteilermast eingeklappt, um die maximalen für die Fahrt zugelassenen Dimensionen nicht zu überschreiten. Die Autobetonpumpe zählt zu den selbstfahrenden Arbeitsmaschinen, wie beispielsweise auch Bagger, Radlader oder Mobilkrane, und muss daher denselben Richtlinien entsprechen.

Der Pumpvorgang kann von verschiedenen Pumpsystemen durchgeführt werden. Das am weitesten verbreitete System ist das der sogenannten Doppelkolbenpumpen, bei dem zwei hydraulisch miteinander verbundene Förderkolben gegenläufig arbeiten, um den Beton zu befördern.

Ein weiteres Pumpsystem sind die sogenannten Rotorpumpen. Dabei wird ein Förderschlauch komplett mit Beton befüllt und dann von zwei Druckrollen, die sich über den Schlauch bewegen, zusammengepresst. Dadurch wird der frische Beton in die gewünschte Richtung gequetscht. Dieses System arbeitet sehr gleichmäßig und geräuscharm und kann einen Druck von bis zu 30 bar aufbauen. 

Das Pumpen von flüssigem Beton ist eine anspruchsvolle Aufgabe, da er eine sehr zähe und körnige Konsistenz hat und daher nur sehr schwerfällig zu befördern ist. Außerdem muss er durchgehend in Bewegung gehalten werden, damit er nicht fest und damit unbrauchbar wird. 

Betonpumpe

Betonpumpe

Geschichte der Betonpumpe und bekannte Hersteller

Die Idee zur Konzipierung einer Maschine zum Pumpen von Beton stammt bereits von 1913. Zu dieser Zeit wurden in den USA einige erfolglose Versuche in dieser Richtung unternommen. Erst 1927 konnte die Idee in die Tat umgesetzt werden. Diesmal waren es zwei deutsche Ingenieure in Kiel, die nach einer einfacheren Möglichkeit suchten, um Beton in die Höhe zu befördern als die damals übliche Gießturmmethode. Max Giese und Fritz Hell entwickelten daraufhin die erste Betonpumpe und ließen sie als “Beton-Mörtelförderpumpe mit Kolbenspülung” patentieren. Ab 1931 bekam die Firma Tokret eine Lizenz für dieses Patent, um Gieses und Hells Pumpe herstellen und verkaufen zu können. Zwanzig Jahre später entwickelte Tokret dann die weltweit erste hydraulische Betonpumpe, die mit Wasser als Hydraulikflüssigkeit arbeitete. 

Die heute bekannteste Marke für Betonpumpen ist Putzmeister. Putzmeister war lange Zeit Weltmarktführer in dieser Branche, bis die Firma vom chinesischen Hersteller Sany erst überholt und dann im Jahre 2012 aufgekauft wurde. Andere Hersteller, die Betonpumpen verkaufen, sind beispielsweise Schwing, YTO, Concord, Hunan Sunward und Alliance Concrete Pumps.